Antonius und Cleopatra |
von William Shakespeare | Regie: Christian Stückl

| Rom - nach der Ermordung Julius Cäsars scheint endlich eine neue Zeit anzubrechen. Antonius und Octavian, die zusammen mit Lepius die Verschwörer um Brutus und Cassius besiegt haben, sollen dem römischen Reich Frieden und Glück bringen. Doch schon bald entspinnt sich zwischen den neuen Herrschern ein Machtkampf. Antonius verliebt sich in die ägyptische Königin Cleopatra und Octavian wirft Antonius vor, das Römische Reich an Ägypten verraten zu haben. Er fordert ihn auf, nach Rom zurückzukehren und seinen politischen Pflichten nachzukommen. Die kulturellen Gegensätze zwischen Rom und Ägypten, zwischen Orient und Okzident prallen aufeinander. Immer stärker gerät Antonius unter den Einfluss der attraktiven Königin. Octavian schäumt vor Wut. In Rom macht er Stimmung gegen Antonius, der Cleopatra die Herrschaft über weite Teile des Ostens abgetreten hat. Der Ton der Kontrahenten wird von Tag zu Tag schärfer, die politische Lage in Rom immer instabiler. Octavian drängt auf eine Entscheidung, er will den römischen Thron für sich und besiegt in einer Seeschlacht das Heer des Antonius. Als Octavian dem fliehenden Antonius nach Alexandria folgt und ihm dort die entscheidende Niederlage beifügt, begehen zuerst Antonius und dann Cleopatra Selbstmord. Das große Historiendrama endet als Liebestragödie zweier Stars der Antike. |
In diesem Jahr gibt es einen Shuttlebus für "Antonius und Cleopatra" von München nach Oberammergau und zurück.
Abfahrt in München nach Oberammergau um 16.30 Uhr (Treffpunkt ZOB - Zentraler Omnibusbahnhof München, Arnulfstraße 21, München).
Ankunft in München um ca. 00.30 Uhr. Die Mitfahrt im Bus kostet 18,00 Euro pro Person.
Abfahrt um 16.30 Uhr am ZOB Zentraler Omnibusbahnhof Hackerbrücke, 80335 München
Mit freundlicher Untersützung von
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| © Thomas Dashuber | © Thomas Dashuber | © Thomas Dashuber |
| Regie | Christian Stückl |
| Bühne und Kostüme | Stefan Hageneier |
| Musik | Markus Zwink |
So erwies sich heuer wieder, dass das Passionsspiel, (...) vital ist wie eh und je. Das liegt vor allem an den Oberammergauern selbst, die durch ihre Spielfreude und Gläubigkeit diese fromme Theaterform - trotz obligater Streitigkeiten und Angifteleien - lebendig erhielten.
(Simone Dattenberger, Münchner Merkur)
In Oberammergau gelten zwei Theaterwerte: Klarheit der Geschichte und Verständlichkeit des Gefühls. Und dies ohne jede Anbiederung, ohne Kitsch, ohne Klischees, ohne sentimentales Getue.
(Vladimir Balzer, Deutschlandradio Kultur)
Es ist eindrucksvoll zu erleben zu welchen individuellen und kollektiven Leistungen das Selbstbewusstsein einer geschlossenen, sich in gemeinsamen Ehrgeiz verzehrenden Gesellschaft fähig ist. Man spürt hinter allem was man sieht eine professionelle Inbrunst.
(Werner Spies, FAZ)
Egal, welchen der Oberammergauer Laien man über seine Rolle sprechen hört, man hat stets das Gefühl: Sie kämpfen, sie tauchen ein, sie wollen verstehen, sich auseinandersetzen. Sie sind vom Inhaltlichen getrieben, nicht vom Persönlichen. Keine Schauspielereitelkeiten, sondern tiefes Engagement für die Sache.
(Carmen Stephan, Spiegel Online)